Unser Trainingsgelände ist die heimische und alltägliche Umgebung!

Viele Menschen warten erst ab, ob der Hund ein Fehlverhalten entwickelt und reagieren darauf, statt dass sie bereits in Vorfeld dafür sorgen, dass das Fehlverhalten gar nicht erst auftritt!

Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen durch individuelles Training und Beratung bei Ihnen zu Hause und in der alltäglichen Umgebung – ohne Hundeplatz.

Sie erhalten bei uns ein sogenanntes „Vollcoaching“, das heißt, auch während den Pausen zwischen den Terminen bleiben wir ständig in Verbindung, um Sie und Ihren Hund auf dem Weg zum perfekten Begleiter zu unterstützen.

Aufgrund unserer über 20 – jährigen Erfahrung in allen erdenklichen Bereichen (z.B. Welpen, Junghunde, Auslandshunde, Sozialisierung, Verhaltenstherapie, Auslastung, Spiel, Spaß, Gruppentraining, Anti – Aggressionstraining, usw.) schöpfen wir aus einem vielfältigen Repertoire an Möglichkeiten.

Entweder ein Leben lang so....

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....oder nach ca. 12 Wochen Training so!

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Zur Schnupperstunde (Team – Check)

Hundekurse

Welpen

Welpe

Welpen – Erziehung – Sozialisierung – Spiel:

Wenn ein Welpe ins Haus kommt, herrscht gewissermaßen erst mal Ausnahmezustand. Man hat sich natürlich vorher informiert, Bücher gelesen, mit anderen Hundebesitzern gesprochen, usw.  Herrchen und Frauchen glauben sich gut gewappnet.  Zuversichtlich macht sich der frischgebackene Hundebesitzer ans Werk. Doch nach und nach kommen Zweifel auf. „Warum klappt das denn nicht? Ich mache doch alles so, wie es in den Büchern steht, oder wie mir das andere Hundebesitzer geraten haben? Der kleine, süße Welpe soll doch alles lernen, was er für das spätere Zusammenleben braucht.

Einen Welpen das Einmal-Eins des Zusammenlebens beizubringen ist nicht immer einfach.

Die meisten Welpenbesitzer glauben, das Wichtigste ist, dass sich der Hund austobt und spielt. Viele wissen gar nicht, dass der erste Schritt viel weiter vorne beginnt einen Welpen zu erziehen, denn der Welpe soll ja nicht ins Haus machen – also ist die Stubenreinheit der erste Erziehungsschritt.

Alles Weitere kommt dann schon, denn zuerst ist der kleine Hund ja süß anzuschauen, das bisschen rumknabbern an Händen, Armen, Jacken usw. wird belächelt und für nett befunden. Ist der Welpe dann aber 12 Wochen und älter dann tut das richtig weh und die Verletzungen werden immer größer. Dann läuft der Hund zum Beispiel dem Kind hinterher und hält es am Rocksaum fest – das ist dann nicht mehr lustig – umdekorieren der Wohnung und so manche Tapete oder Sockelleiste bzw. Stuhlbein folgen, usw. usw.

In der Regel werden Sie Ihren vierbeinigen Freund mit ca. 9 bis 12 Wochen abholen, oder abgeholt haben. Jetzt liegt es an ihnen, die Weichen für ein erfolgreiches Miteinander zu stellen. Er wird versuchen, bestimmte Regeln festzustellen. Kann er dies nicht, zwingen Sie ihn dazu, seine eigenen Regeln aufzustellen, was für alle Beteiligten zu Problemen führen kann.

Die nun folgenden Wochen sind entscheidend für den Rest des Hundelebens, denn Ihr Hund wird nie wieder so gut lernen wie jetzt.  Alles was er jetzt kennenlernt macht ihm später keine Angst. Deshalb sollten Sie Ihren Welpen mit den unterschiedlichsten Situationen, Untergründen und den Umfeldern in denen er sich später bewegen soll bekannt machen.

Manche Welpenbesitzer melden sich dann bei uns und vereinbaren einen Juniorcheck….

Mit diesem starten wir mit den Hundebesitzern und Ihrem vierbeinigen Mitbewohner, um erst mal abzuklären was denn alles möglich ist bzw. ob sie bereit sind sich auf eine Zusammenarbeit mit uns einzulassen, denn nun werden wir Regeln aufstellen und so manche Veränderung wird es ebenfalls geben.

Wir werden Sie und Ihren Welpen betreuen und Ihnen Schritt für Schritt zeigen wie aus Ihrem kleinen Energiebündel ein angenehmer Begleiter in allen Lebenslagen wird.

Mit unserer professionellen Begleitung erlernt Ihr Welpe auf spielerische Art und Weise eine tiefe und gefestigte Bindung zu Ihnen und Ihrer Familie aufzubauen.

Da wir sehr viel Wert auf eine gut genutzte Prägungs- und Sozialisierungsphase legen, bekommt ihr Vierbeiner sowohl in Einzel-, in Gruppentrainings und beim Spiel / Spaß mit anderen Hunden das Rüstzeug, ausgeglichen und selbstbewusst das Hundeleben zu meistern. Freuen Sie sich auf ein entspanntes Leben mit Ihrem tollen Hund.

Basistraining

 Basistraining – Leinenführigkeit – Alltagsprobleme:

Das Basistraining beinhaltet Leinenführigkeit, Übungen zum besseren Sozialverhalten und Antworten auf Alltagsprobleme im häuslichen Bereich. Dieses Training ist für alle Hunde jeder Rasse geeignet. Ziel ist eine gute Bindung, Sozialisierung und ein sicherer Freilauf.

Die meisten Probleme sind hausgemacht und haben ihren Ursprung in der Umgebung, in der sich der Hund zusammen mit seiner Familie tagtäglich aufhält. Das ist im Haus, in der Wohnung, im Garten oder auf dem Gassiweg, der meistens der gleiche ist und den der Hund bereits als sein Revier ansieht.

  • Andere Probleme, wie zum Beispiel:

  • Häufiges Einfordern von Aufmerksamkeit.

  • An der Tür den Besuch abchecken.

  • Unter dem Tisch liegen, wenn gegessen wird.

  • Sich auf der Couch zwischen Herrchen und Frauchen zu legen, oder eine der beiden zu verteidigen.

  • Wenn sich die Besitzer zanken, dazwischen zu gehen, oder sich auf eine Seite zu schlagen

Diese Beispiele könnten wir bis ins Unendliche beschreiben.

Das Problem an diesen Problemen ist, dass man sie nicht als solche erkennt. Man sieht es eher als Kleinigkeiten und anstatt sie zu ändern, akzeptiert man sie und richtet sein Leben darauf hin ab.

Beim Besuch einer Hundeschule ist es egal, ob Sie sich auf dem Hundeplatz oder im Park treffen, die Grundproblematik werden Sie dadurch nicht in den Griff bekommen. Es mag zwar sein, dass sich Ihr Hund auf dem Hundeplatz oder bei den Spaziergängen in der Gruppe ordentlich verhält, aber zuhause ist wieder alles vergessen. Das liegt daran, dass der Hund die Lernumgebung mit einbezieht (Kontextlernen).

Also lassen Sie uns nicht an Symptomen herumdoktern, sondern das Problem an der Wurzel packen. Verlassen Sie mit unserer Hilfe Ihre Komfortzone, ändern Sie für eine gewisse Zeit Ihr Verhalten und Sie werden staunen, was kleine Veränderungen für große Auswirkungen haben. Holen Sie sich Ihre Lebensqualität, die Ihnen nach und nach verloren gegangen ist wieder zurück und freuen Sie sich über Ihren tollen Sozialpartner Hund.

Antijagd

Antijagd

Anti – Jagd – Training.

Gerade geht Ihr Vierbeiner noch entspannt neben Ihnen – und plötzlich ist er weg. Es gibt viele Hunde, die gelegentlich oder regelmäßig von zu Hause oder beim Spaziergang ausreißen. Hunde, die Wild, Hasen oder Katzen hetzen gehören nicht zwangsläufig den Jagdhunderassen an. Ein Training, dass das Beutefangverhalten von Hunden trainiert benötigt eigentlich jeder Hund und wir finden dies auch bereits in den ersten Ansätzen beim Basistraining wieder. In der heutigen Zeit jagen die Hunde – außer bei speziellen Jagdhunderassen – entweder aus Unterforderung oder aus Langeweile. Selbst das Nachgehen einer Spur ist bereits selbstbelohnend und mit einer Endorphinausschüttung (Glücksgefühl) verbunden. Was liegt also näher, als dass der Hund dieses Gefühl immer wieder haben möchte.

Viele Hundebesitzer, die mit einem Hund, der immer wieder abhaut geplagt sind, wenden sich an den Zubehörhandel und kaufen für teures Geld Halsbänder oder andere Hilfsmittel, die dem Hund das Jagen abgewöhnen sollen, oder verwandeln den Garten in eine Art Festung, damit der Hund nicht mehr stiften gehen kann.

Grundsätzlich muss man wissen: Jagdverhalten ist ein angeborener Trieb, der nicht endgültig gelöscht werden kann.

Aber es gibt Hoffnung. Warum arbeiten Hund und Herrchen nicht miteinander, anstatt gegeneinander? Regeln und Veränderungen in der Struktur des Zusammenlebens mit dem Hund helfen Ihnen und Ihrer Familie in den Augen Ihres Vierbeiners an Bedeutung zu gewinnen. Lernen Sie freundlich und konsequent mit ihm zu kommunizieren und ihn artgemäß zu beschäftigen. Dann wird er Sie wesentlich spannender finden als jagen zu gehen und das Problem ist unter Kontrolle.

Gehen Sie mit uns zusammen den Weg zu einem „neuen“, spannenden Herrchen und Frauchen. Es ist doch wesentlich sinnvoller und bereitet mehr Freude für alle Beteiligten, wenn der Hund Ihnen nachläuft, als wenn Sie dem Hund nachlaufen.

Verhaltens

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Verhaltenstherapie – Aggression gegen andere Menschen und Tiere:

Warum reagiert mein Hund anders als andere? Im Wesentlichen geht es bei der Frage „Warum ist ein Hund aggressiv?“ um Einfluss und Kontrolle auf die Umwelt. Die Gründe, weshalb Hunde aggressiv reagieren sind vielschichtig. So zum Beispiel:

Aus Angstverhalten heraus. Weil Hunde durch vorherige Versuche scheitern ein bestimmtes Ziel zu erreichen (Frustration). Weil andere Hunde unangemessenes Spielverhalten zeigen, usw.

Welche Gründe auch immer hinter dem Aggressionsverhalten stehen, der Hund zeigt dieses Verhalten nicht, weil er in Hochstimmung, oder einfach nur ungehorsam ist. Die Gefühle, die den Hund zu aggressivem Verhalten veranlassen, sind zuerst einmal für Ihren Hund nicht angenehm. Schlecht ist es, wenn sich der Hund nicht auf seinen Besitzer verlassen kann. Denn dessen Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass sich der Hund bei Ihm sicher und geborgen fühlt. Erst die Erfahrung, sich mit Aggressionsverhalten Dinge vom Leib halten zu können, kann im Laufe der Zeit selbstbelohnend sein und sogar süchtig machen. Hunde handeln sehr kurzsichtig. Auf kurze Sicht sind gerade aggressive Verhaltensweisen für den Hund notwendig und selbstbelohnend. Auf lange Sicht bringen sie dem Hund nur permanenten Stress.

Warum sich Ihr Hund so verhält, wie er es momentan tut, finden wir bei unserem Team Check mit anschließender Anamnese heraus und erklären Ihnen die Ursachen. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Hund aus der Krise führen und freuen Sie sich auf eine lange, entspannte Partnerschaft mit Ihrem Vierbeiner.

Auslandshunde

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Eingliederung von Auslands-, Tierheim-, und Zwingerhunden:

Häufig sind Hunde die direkt aus dem Ausland kommen in der ersten Zeit sehr unauffällig. Das liegt oft daran, dass diese Hunde aus Ihrem gewohnten Umfeld gerissen und in eine völlig neue Umgebung gesetzt werden. Dadurch, dass der Hund nun gezwungen ist sich neu zu orientieren ist er oft extrem verunsichert. Jetzt liegt es am Besitzer den neuen Lebensraum des Hundes so zu gestalten, dass alle Situationen zusammen mit dem Hund gemeistert werden können.

Der größte Fehler den neue Hundebesitzer von Auslandshunden machen können ist den Hund, der es ja so schlecht hatte auf einen goldenen Sockel zu stellen und ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Gleiches passiert auch oft bei Tierheimhunden. Auch der Ratschlag, den Hund erst mal eingewöhnen zu lassen ist unserer Meinung nach nicht zielführend.

Hunde sind Rudeltiere und orientieren sich an demjenigen, der die Regeln vorgibt – vom ersten Tag an. Passiert das nicht, weil Herrchen und Frauchen den Vierbeiner zu sehr vermenschlichen, kann das fatale Folgen haben. In diesem Fall sieht sich der Hund einer völlig neuen Umwelt ausgesetzt, in der seine gewohnten Verhaltensmuster keine Gültigkeit mehr haben. Wenn er nun versucht sich an jemanden zu orientieren wird er entsetzt feststellen, dass keiner ihm feste Regeln vorgibt und auf deren Umsetzung besteht. Somit ist der Hund gezwungen, eigene Regeln aufzustellen. Meistens solche, die dem Hundebesitzer nicht gefallen. Dies kann zu Kontrollzwang, Aggression, Dauerstress, Angstverhalten, usw. führen. Da unter diesen Umständen kein Hund in der heutigen Zeit in der Lage ist ein Rudel zu führen, ist der Hund psychisch gesehen am Verzweifeln.

Geben Sie sich und Ihrem Hund eine Chance. Lernen Sie Ihren Vierbeiner lesen und verstehen. Lassen Sie sich von uns erklären wie Ihr Hund tickt und geben Sie ihm feste Regeln. Sehr schnell werden Sie positive Veränderungen im Verhalten Ihres Hundes feststellen.

Spielspass

Spiel-, Spaß- und Auslastungsmöglichkeiten:

Zum Aufbau einer festen Bindung gehören neben einem konsequenten Training auch gemeinsame Interaktionen, die allen Beteiligten Spaß bringen. Kontrollierte Spieleinheiten mit Herrchen und Frauchen zusammen stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Alle Einheiten, die zusammen mit dem Besitzer stattfinden sind zielführend für den Bindungsaufbau (z.B. Futterdummy). Spiele, die nur den Hund alleine beschäftigen haben für die Bindung keinerlei Bedeutung (z.B. Intelligenzspielzeug für Hunde) und können als Auslastungseinheit dienen.

Beim Spiel mit anderen Hunden müssen beispielsweise folgende Regeln beachtet werden:

  • Größe und Gewicht sollten zusammenpassen.

  • Nicht immer mit dem gleichen Hund.

  • Nicht immer am gleichen Platz.

  • Nicht immer zur gleichen Zeit.

  • Beide Hunde sollten abrufbar sein.

  • Wird das Spiel zu wild müssen die Besitzer einschreiten, usw.

Spiel, Spaß und Auslastung kann auch mit Training kombiniert werden. Damit lernt der Hund, dass er sich auch mal zurücknehmen muss und Sie erhöhen damit die Frustrationstoleranz Ihres Vierbeiners.

Mit Hunden zu leben die bellen, beißen, an der Leine und an den Nerven zerren macht keinen Spaß. Wäre es nicht besser, einen entspannten, folgsamen, sozial gefestigten Hund zu haben?

Intensivtraining

Intensivtraining – die Alternative zur Internatsausbildung!

Bei der Internatsausbildung wird der Hund aus dem bestehenden Kontext (Umgebung) rausgenommen und kommt mehrere Wochen zu einem Trainer.

Bei der Rückführung erfolgt eine mehrtägige Einweisung des Besitzers durch den Trainer.

Dieses Vorgehen birgt mehrere Probleme. Zum einen lernt der Hund kontextbezogen, d.h. er bezieht die Lernumgebung mit ein. Zum anderen muss der Hundehalter die eintrainierten Kommandos punktgenau und konsequent weiterführen, damit ein längerfristiger Erfolg gegeben ist.

Ganz anders stellt sich das bei unserem Intensivtraining dar.

Unser Intensivtraining kombiniert ein hochwertiges Trainingsprogramm für Mensch und Hund mit einer theoretischen Unterweisung des Hundehalters und / oder der betreffenden Kontaktperson. Eine ausführliche Anamnese und eine Besprechung der Zielsetzungen setzen die Basis für das anschließende Training.

Der Hund bleibt in seiner Umgebung und lernt in dem Kontext, in dem er sich tagtäglich aufhält. Dies ist auf der einen Seite wesentlich nachhaltiger und der Hundehalter ist mit der Einschulung nicht so schnell überfordert, da diese nach und nach und nicht geballt erfolgt. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass zwei oder drei Tage Intensivtraining wesentlich nachhaltiger sind als ein jahrelanger Besuch in einer herkömmlichen Hundeschule.

Gruppenstunden

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Gruppenstunden – Spielstunden:

Die häufigsten Probleme verursachen Hunde, die an der Leine ziehen und Vierbeiner, die bei Hundebegegnungen nicht, oder nur sehr schwer zu kontrollieren sind. Oft ist es Herrchen und Frauchen unmöglich die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu beziehen. Besonders bei Mehrhundehaltung stellt sich ein sogenanntes Rudelverhalten ein. Hierbei orientiert sich ein Hund an dem anderen. Herrchen und Frauchen sind Luft. Auch wenn mehrere Familienmitglieder beim Spaziergang mitgehen verhält sich der Hund anders, als wenn einer mit ihm alleine geht. Auch hören wir immer wieder: „An der Leine gebärdet sich der Hund bei Hundebegegnungen wie ein Berserker; ist der Hund ohne Leine passiert nichts“.

Die Zielvorstellung aller Hundehalter, deren Hunde Problemverhalten zeigen ist ein sicheres Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen, sowie stressfreie Begegnungen ohne Aggression mit und ohne Leine.

Unsere Gruppenstunden unterscheiden sich grundlegend von Gruppenstunden anderer Anbieter. Gruppenstunden sind keine Spielstunden. Bevor das Halter Hund Team an den Gruppenstunden teilnehmen kann, sind ein oder mehrere Einzelstunden erforderlich. Wir beseitigen zuerst das Problemverhalten in der Umgebung, in der es entsteht – Zuhause, im Garten und auf dem Gassiweg. Erst dann schulen wir Herrchen und Frauchen in verschiedenen Umgebungen. In den Gruppenstunden halten wir anfänglich die Reizsituationen gering. Wir wollen dem Hund – Halter Team keinen unnötigen Stress bereiten. Ein Trainer, der in den ersten Stunden nur für Sie abgestellt ist, hilft Ihnen bei der Umsetzung.

Erst nach und nach steigern wir die Gegebenheiten bis zum Konfrontationstraining in verschiedenen Umgebungen (Stadt, Wald, Gaststätte, usw.).

Hundeführerschein

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Hundeführerschein:

Alle Hundehalter sind für Ihre Tiere verantwortlich. Die Lebensbedingungen für Hunde haben sich gerade in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Auf der einen Seite verlangt die Umwelt entsprechende Rücksichtnahme, andererseits sind die Bedürfnisse des Vierbeiners nach einer artgerechten Haltung zu erfüllen.

Ziel des Hundeführerscheins der Chiemgauer Hundeschule ist das problemlose Auftreten des Hundehalters mit seinem Hund in der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Der Hundeführerschein der Chiemgauer Hundeschule besteht aus drei Teilen:

  • Sachkunde des Hundehalters

  • Gehorsam des Hundes

  • Sozialverträglichkeit in der Öffentlichkeit

Sachkunde des Hundehalters:

Die theoretische Sachkundeprüfung des Hundehalters erfolgt in schriftlicher Form. Dabei werden Fragen aus folgenden Wissensgebieten in einem Multiple-Choice-Verfahren geprüft: Hund und Recht, Welpenkauf und Welpenaufzucht, Lernverhalten, Hund / Halter und Öffentlichkeit, Haltung / Pflege / Gesundheit, Mensch – Hund – Beziehung.

Gehorsam des Hundes:

Der Hund muss jederzeit und in allen Situationen kontrollierbar sein. Dazu sind bestimmte Übungen, wie zum Beispiel  Sitz, Platz, Bleib, Leinenführigkeit, Fuß ohne Leine, Herankommen auf Ruf, usw. zu absolvieren (auch unter Ablenkung).

Sozialverträglichkeit in der Öffentlichkeit:

Dieser Prüfungsbestandteil findet in der Öffentlichkeit statt. Der Hund muss zusammen mit seinem Herrchen / Frauchen mehrere provozierte Stress – Situationen bestehen. Sowohl mit, als auch ohne Leine. Außerdem darf der Hund keine Aggressionen gegenüber Menschen und anderen Tieren zeigen.